Kolumbus Sprachreisen

Unterwegs als Sprachkurstester

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Der Travelling Classroom Kurs auf dem Prüfstand

Was macht unser Sprachkurstester in Ecuador?

Schon seit einigen Tagen ist Fabio unterwegs, um unseren Travelling Classroom zu testen. Er wurde 2019 von uns ausgewählt nach Ecuador zu reisen, um am 4-Wochen-Sprachkurs teilzunehmen und vier Städte zu bereisen. Ab und zu schickt er uns eine Mail mit den Dingen, die er auf seiner Sprachreise erlebt.

„Kennt ihr das, wenn ihr versucht euch zu erinnern, was in der letzten Woche alles passiert ist, aber einfach nicht mehr alles zusammenbekommt, weil so viel passiert ist?

So geht es mir gerade mit dem Versuch die erste Woche meines Traveling Classrooms zusammenzufassen. Neues Land, neue Leute, neue Sprache und viele viele neue Eindrücke.”

Ankunft und Transfer

„Aber fangen wir mal von vorne an, nämlich mit meiner Ankunft am Samstag den 25. Januar in Quito, der Hauptstadt von Ecuador. Es lief alles wie am Schnürchen, nachdem ich meinen Rucksack vom Förderband geschnappt hatte wurde ich auch schon von dem netten quirligen aus Venezuela stammenden Julio mit einem Schild empfangen und schnurstracks in sein Auto verfrachtet.

Die erste Möglichkeit der Reise ins Spanische reinzukommen. Auch wenn quasi noch keine Kenntnisse bei mir vorhanden waren, konnten wir uns irgendwie mit Händen und Füßen, einer Mischung aus Spanisch, Englisch und improvisierten Adaptionen aus anderen Sprachen meinerseits ganz gut verständigen. Das machte mir schonmal Mut. Julio hat mich dann direkt zu meiner Gastfamilie gefahren.”

Lass dich auf die Warteliste setzen. Bewirb dich auch als Sprachkurstester unter sprachkurstester@kolumbus-sprachreisen.de. Wir sind nämlich aktuell auf der Suche für den Travelling Classroom Costa Rica

Wir freuen uns über deine Anfrage!

Meine Gastfamilie

Travelling Classroom Ecuador„Ich bin bei Familie de La Torres untergekommen. Die Mama, Veronica, der Papa Havier sowie der kleine Danielito haben mich sehr freundlich in Empfang genommen. Die Kommunikation war erstmal schwierig, aber ich hatte verstanden, dass wir am nächsten Tag einen Ausflug in die Altstadt machen würden und sie mir meinen Schulweg zeigen werden. Nach ausgiebigem Schlafen nach der langen Reise kam es dann auch so, was schön war, da ich einen ersten Eindruck von der Stadt bekam. Abends haben wir gemeinsam mit den Großeltern, die im selben Haus in der unteren Etage wohnen, Kanaster gespielt und ich habe mich gleich wohl und gut aufgenommen gefühlt.”

Spanisch-Unterricht

„Montag ging es dann los, um 08:00 Treffen in der Schule. Dort angekommen war erstmal ein Einstufungstest nötig, den alle eintrudelnden Sprachschüler schweigend und konzentriert (oder müde) ausfüllten.

Nach Abgabe kamen wir ein bisschen ins Gespräch. Ich erfuhr, dass wir die Travelling Classrooms zu acht bestreiten werden. In einer sehr gemischten Gruppe, die sich vom Alter zwischen 18 und 39 befindet und die Nationalitäten Holland, Schweiz, Deutschland und Kanada vertritt, würden wir die nächsten vier Wochen gemeinsam lernen und reisen.

Der Einstufungstest formte je nach Sprachniveau die verschiedenen Gruppen. Zusammen mit Sebastian, gerade mit der Schule in Holland fertig geworden, wurde ich unserem Lehrer Manuel anvertraut. Nach einem kurzen Abtasten unser Spanischkenntnisse kam dieser auch gleich zur Sache. Substantive, Adjektive und reguläre sowie irreguläre Verben prasselten die nächsten Tage auf uns ein wie ein Wasserfall.

Das mag zwar erstmal anstrengend klingen und das war es zeitweise auch, jedoch bin ich davon überzeugt, dass es wichtig war zunächst mal einen Basis-Wortschatz aufzubauen. Im Verlauf der Woche konnte ich meine Fortschritte deutlich spüren, vor allem zu Hause bei meiner Gastfamilie, die nur Spanisch spricht, konnte ich Tag für Tag mehr von den Aktivitäten erzählen und ihre Nachfragen mit je ein paar Runden weniger Gestikulation verstehen.

Zusammenfassend würde ich behaupten, mein Spanisch nach dieser ersten Woche würde bereits ausreichen, um auch auf eigene Faust in Südamerika oder anderen spanischen Ländern zu reisen. Doch habe ich jetzt auch umso mehr Lust, die Sprache weiter zu lernen, denn Unterhaltungen kann ich noch nicht so richtig führen.”

Meine Eindrücke als Sprachkurstester

Programm

„Die erste Woche in Quito war voll mit vielen tollen Programmpunkten. Nach dem ersten Schultag hatten wir den ersten Montagnachmittag noch zur freien Verfügung, was wir genutzt haben um uns bei ein paar cervezas im nahen Stadtpark als Gruppe besser kennenzulernen, doch ab Dienstag war alles ganz schön durchgetaktet.

Dienstag: Centro Historico

Das historische Zentrum von Quito hat den Status als Unesco Weltkulturerbe wahrlich verdient. Die Straßen und alten Häuser sind wunderschön und besonders die Kirchen, die ganz im Stil der damaligen Kolonialzeit von innen Prunkvoll vergoldet sind, haben mich fasziniert.

Gemeinsam mit Thomas, einem Lehrer der Sprachschule, sind wir durch die Altstadt spaziert und haben die Geschichte und die Geheimnisse hinter den alten Straßen, Gebäuden und Plätzen entdeckt. Besonderes Highlight war der Aufstieg in den Turm der Basílica del Voto Nacional.

Nicht nur die geile Aussicht über die Altstadt und darüber hinaus, sondern auch der Aufstieg selbst über abenteuerlich steile Treppen haben mich hier besonders gecatched.

Mittwoch: Mitad del Mundo.

Ecuador am ÄquatorDie Namensgebung Ecuadors liegt auf der Hand: als das Land nach einem langen Freiheitskampf im Jahre 1822 die Unabhängigkeit von der spanischen Kolonialmacht verwirklichte, war es die Lage, die Ecuador seinen Namen gab.

Es liegt nämlich mitten auf dem Äquator, dem Nullten Breitengrad. Unweit von Quito gibt es ein Museum, das auf der exakt vermessenen Äquatorlinie liegt und einen schönen Eindruck über die Gravitationskräfte der Erde und die Kultur Ecuadors bietet.

Ich fand es ein wenig zu touristisch, allerdings gab es einen guten Überblick über die verschiedenen indigenen Völker Ecuadors, den Ursprung des Kakaos sowie die sehr unterschiedlichen Lebensräume mit ihren Menschen und Tieren.

Quito befindet sich auf 2.850 Metern über dem Meeresspiegel.

Donnerstag: Teleferiqo de Quito.

Quito befindet sich auf 2.850 Metern über dem Meeresspiegel in einem Becken der Anden und ist damit die höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Die Höhe konnten wir am Donnerstag eindrucksvoll am eigenen Leib spüren, als wir mit der Seilbahn vom Stadtrand Quitos auf etwa 3.950 Höhenmeter an die Ostseite des Vulkans Pichincha gefahren sind.

Von dort aus hat man einen atemberaubenden Ausblick über die ganze Stadt. Aufgrund der geografischen Bedingungen des Beckens, erstreckt sich Quito in der Länge auf über 42 Kilometern, während es an den meisten Stellen nicht breiter als vier Kilometer ist. Von der Gipfelstation der Seilbahn hat man die Möglichkeit weiter hochzugehen und sogar den ganzen Vulkan zu erklimmen.

Dafür hatten wir leider keine Zeit jedoch bleib mir auch schon nach einer halben Stunde wandern beim Anblick der schönen Andenlandschaft und dem Ausblick auf die Stadt doch auch wegen der ganz schön dünnen Luft auf über 4.000 Höhenmetern, die Spucke weg.

Freitag: Fußball und Altstadtbierchen

Nach dem letzten Schultag der Woche war ich ganz schön platt. Nach einem wohltuenden Nickerchen ging es aber wieder und das war auch gut so, denn die Schule hatte für den Nachmittag eine Partie Fußball organisiert. In dem Stadtpark nahe der Schule gibt es unglaublich geile öffentliche Sportanlagen für Basketball, Volleyball, Fußball, Skaten und BMX und vieles mehr.

Unfassbar, dass sowas hier klappt, zuhause in Deutschland aber nicht. Der Kick und die Bewegung waren für mich bitter nötig und taten mir unglaublich gut nach der vollen Woche.

Auch wenn es anstrengend war konnte ich dabei irgendwie auch neue Kraft tanken. Am Abend haben wir die Woche bei einem Bierchen in der Altstadt ausklingen lassen. „La Ronda“ ist eine bekannte Straße mit vielen kleinen schönen Restaurants und Bars und hat mich ein wenig an Rom erinnert. Ein guter Abschluss der Spanischklasse.

Der Wind peitsche uns die Eiskristalle ins Gesicht und schon nach kurzer Zeit bestand mein Bart zur Hälfte aus Eiszapfen und Schnee..

Samstag: Cotopaxi Vulkan.

Finalmente, stand noch ein Ganztagesausflug in den Cotopaxi Nationalpark für Samstag auf dem Programm. Der Nationalpark ist nach dem 5897 Meter hohen Cotopaxi Vulkan benannt, einem der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Mit aktiv ist in diesem Fall wirklich aktiv gemeint, denn seit 1738 ist der Cotopaxi etwa 50 mal ausgebrochen. Der letzte größere Ausbruch des Vulkans ereignete sich 1904 und 2015 erst gab es Explosionen im Inneren des Vulkans, die eine 8 Kilometer Hohe Aschevolke hervorbrachten. Mit dem Bus sind wir bis in den Nationalpark hineingefahren. Von einer Ebene auf ca. 4.000 Meter Höhe ging dann die Wanderung los. Leider begann just in diesem Moment ein heftiger Schneesturm, sodass die Wanderung alles andere als angenehm wurde.

Sprachkurstester Fabio in 4000 Meter Höhe

Der Wind peitsche uns die Eiskristalle ins Gesicht und schon nach kurzer Zeit bestand mein Bart zur Hälfte aus Eiszapfen und Schnee und die windzugewandte Hälfte meines Körpers war mit einer Eis- und Schneekruste überzogen.

Damit hatte ich so nicht gerechnet. Dennoch eine tolle Erfahrung. Klatschnass und durchgefroren kehrten wir zum Bus zurück, um uns aufzuwärmen. Eigentlich war der Plan gewesen noch weiter rauf zu wandern, um auch den Gletscher zu bestaunen, doch aufgrund des Wetters musste das leider ausfallen. Wir konnten eh gerade mal so 10 Meter weit durch das Schneegestöber und die Wolken sehen. Nach dem Hike stand noch die Abfahrt mit dem Montainbike zu einer tiefergelegenen Lagune im Nationalpark auf dem Programm.

Ich habe erst gezögert mitzufahren, weil mir so kalt war, hab es dann aber doch gemacht und war heilfroh, weil es zum einen mega Bock gemacht hat und zum anderen meine Klamotten auf der 18 Kilometer langen Abfahrt durch die Anden fast komplett getrocknet sind. Alles in allem ein super Ausflug und ich glaube, wenn das Wetter passt, ein wunderschönes und beeindruckendes Naturerlebnis.

Meine Note für die erste Woche Travelling Classes ist ne glatte 1.

Und was haben wir daraus gelernt?

Die erste Woche meiner Travelling Classes war sehr aufregend und hat meine Erwartungen übertroffen. Die Gastfamilie war nett und herzlich, hat immer lecker gekocht und es hat mir an nichts gefehlt. Die Gruppe ist sehr lustig, divers und interessant und wir hatten viele Gelegenheiten uns besser kennenzulernen und uns eine gute Zeit zu machen. Der Spanischunterricht war extrem effektiv und ich habe große Fortschritte gemacht.

Die Sprachschule ist prima organisiert und die ausgewählten Aktivitäten waren alle toll! Alle Dinge von denen ich euch erzählt habe, findet man auch in jeder „Best things to do in Quito“ Liste, ich denke das spricht für sich und das Programm. Meine Note für die erste Woche Travelling Classes ist ne glatte 1! 😊”

Fabio auf Facebook & Instagram

Ihr wollt sehen, was Fabio auf seiner Reise erlebt? Dann schaut auf Facebook oder Instagram rein, dort findet ihr einige Stories über sein persönlichen Travelling Classroom, seine Lernfortschritte im Spanischen, aber auch seine Erlebnisse angefangen mit Quito, Ecuadors Hauptstadt.

Ihr findet auch Infos unter #SprachkurstesterEcuador #FabioTour

Lernen & Reisen mit unserem Travelling Classroom

Du hast eine Frage zu unseren Sprachkursen in Südamerika? Dann veröffentliche deine Fragen gerne hier unten im Kommentarfeld!

Finde hier mehr Infos zu unserem Travelling Classroom Südamerika. Du erfährst, was unser Programm für dich und dein persönliches Reiseabenteuer bereithält!

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