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Travelling Classroom in Ahuano

Nächster Stop: Ahuano im Amazonas von Ecuador

Was macht unser Sprachkurstester in Ecuador?

Schon seit einigen Tagen ist Fabio unterwegs, um unseren Travelling Classroom zu testen. Er wurde 2019 unter vielen Bewerbern von uns ausgewählt nach Ecuador zu reisen, um am 4-Wochen-Sprachkurs teilzunehmen. Seine Stationen: Quito, Ahuano, Manta und Montanita. Manchmal schickt er uns eine Mail mit den Dingen, die er bei seinem Travelling Classroom erlebt. 

„So schön die zweite Woche im Amazonas Regenwald war, so schnell ist sie auch verflogen. Jetzt im Nachhinein kommt es mir vor, als wär es nur ein Augenblick oder ein Fingerschnipsen gewesen und gleichzeitig muss ich rekapitulieren, wie unfassbar viel wir schon wieder gesehen und erlebt haben.”

Weiterer Reiseverlauf des Travelling Classroom

Sprachkurstester Fabio in Ecuador

„Zu unchristlichsten Zeiten um 5 Uhr morgens sind wir in Quito zum Bus geschlurft. Die Fahrt selbst in den Dschungel dauert von Quito eigentlich nur 4 Stunden, ecuadorianische Zeitrechnung wohlgemerkt, doch weil es auf der Strecke einen ziemlich großen Erdrutsch nach starkem Regen gegeben hatte, war die Straße nur zwischen 6 und 8 Uhr morgens passierbar, sodass wir sehr früh starten mussten.

Die Fahrt war zwar sehr kurvig und holprig, dafür aber wunderschön. Die Landschaft zwischen Quito und dem Regenwald hat einen fließenden Übergang aus den bergigen Anden in tropisch saftiges Grün, was mich während der Fahrt sehr zum aus dem Fenster Träumen eingeladen hat. Nahe dem Zielort, schon im Amazonas stand uns noch eine interessante und etwas abenteuerliche Flussüberquerung bevor.

Von der Autofähre in Köln Langel über den Rhein war das weit entfernt, auch wenn der Rio Napo wenn er gut gefüllt ist, durchaus eine ähnliche Größe erreichen kann. Wie das genau aussah könnt ihr in den Insta-Stories auf dem Kolumbussprachreisen- Profil nochmal genauer nachvollziehen. Gegen 11 Uhr 30 erreichten wir schließlich die wunderschöne Eco-Lodge in der wir die nächste Woche verbringen würden.

Zum Thema ecuadorianische Zeitrechnung: Schätzungen am Morgen zufolge hätten wir so gegen 9 Uhr ankommen sollen, doch wie das so ist mit Reisegruppe, Pipimachen, Hunger, gesperrten Straßen wegen Erdrutsch und besagter Flussüberquerung wurde es dann 11:30 Uhr, weshalb ich für meine kommende Planung zu dem Zeitpunkt einen groben Pauschalaufschlag von 1,5 Stunden für alle Zeitangaben beschloss.

Lass dich auf die Warteliste setzen. Bewirb dich auch als Sprachkurstester unter sprachkurstester@kolumbus-sprachreisen.de. Wir sind nämlich aktuell auf der Suche für den Travelling Classroom Costa Rica

Wir freuen uns über deine Anfrage!

Baumhaus-Unterkunft

Baumhaus und Lodge

„In der sehr schönen und entspannten Lodge im Baumhaus-Style waren wir in gemeinsamen Schlafsälen untergebracht. Die vier Jungs in einem und die 4 Mädels in nem anderen. Die Ausstattung war super, Bett bequem und das Badezimmer schön groß. Es empfiehlt sich jedoch ein eigenes Mosquito-Netz mitzubringen, wenn man eines hat. Die Fenster sind zwar alle mit Netzen geschützt, das hält jedoch längst nicht alles an Getier vom Zimmer fern. Die Aufenthalts- und Essbereiche haben mir besonders gut gefallen. Bei einem wunderschönen Dschungelpanorama bis hinunter zum Fluss hat das immer frisch und lecker gekochte essen besonders gut geschmeckt.”

Spanisch-Unterricht

„Auch der Unterricht fand in der Lodge statt, sodass ich hin und wieder Gefahr lief mich in der Beobachtung der Bäume und ihren Bewohnern zu verlieren.

Doch unser Lehrer hatte dafür viel Verständnis und bei besonderen Besuchern, wie der äußerst aktiven Schwarzkopftamarin-Affen-Gang oder einem Aguti, was ich grob als sehr sehr großes Meerschweinchen mit dunklem Fell beschreiben würden, war es auch okay den Unterricht für kurze Zeit zu unterbrechen und die Tierwelt einfach zu genießen.

Inhaltlich war es passend zum Klima, etwas entschleunigter als in Quito. Weniger neue Vokabeln, dafür mehr Satz und Fragekonstruktionen, um sie zu benutzen. Fand ich sehr nützlich und ich kann nach wie vor eine stetige Verbesserung meiner Spanischkenntnisse feststellen.

Meine Eindrücke als Sprachkurstester

Aktivitäten und Entdeckungstouren

„Das Programm war wieder ganz schön voll aber auch total cool. Langeweile hatte ich jedenfalls bis jetzt auf meiner Reise noch keine Sekunde. Da wir am Sonntag bereits vormittags angekommen sind, haben wir am Nachmittag gleich den ersten Ausflug unternommen: Mit dem Boot raus auf den Fluss, um vor allem Affen zu beobachten. Auf einer kleinen Flussinsel konnten wir dann wirklich viele wundervolle Bilder von Brüllaffen, Wollaffen, sowie Totenkopf- und Kapuzineräffchen schießen. Als Kind hab ich in das Feld „Das will ich später mal werden“ immer „Tierfilmer“ reingeschrieben, ihr könnt euch also vorstellen, dass ich ziemlich happy war.

Blasrohr-Schießen

Am Montag sind wir auf eine etwas größere Flussinsel gefahren, auf der eine indigene Familie lebt und ihre Traditionen mit Touristen teilt. Hier konnten wir uns im Blasrohrschießen üben, mehr über das Leben des Quechua-Volkes erfahren und die Pflanzenvielfalt bestaunen. Tierisches Highlight des Tages: ein Kaiman.

Dschungel erkunden

Dienstagnachmittag haben wir eine kleine Wanderung im Dschungel gemacht. Unser super netter Guide Roberto, selbst auch Quechua, hat uns viele spannende Dinge über den Wald und wie die Menschen mit ihm Leben erklärt. So wird der Saft des einen Baumes zum Beispiel als Medizin verwendet und der andere eignet sich aufgrund seiner Beschaffenheit besonders gut zum Bau von Kanus. Tierisches Highlight am Dienstag: Tukane, jedoch war ich leider nicht schnell genug mit der Kamera parat, um sie noch zu erwischen.

Tubing Down The River

Am Mittwoch war Action angesagt: In Gummireifen: „tubing down the river“. Im Grunde sind wir einfach mit dem Bot ein gutes Stück den Fluss hinaufgefahren, haben uns dort in einen Gummireifen gesetzt und uns dann bis zur Höhe des Startpunktes den Fluss hinabtreiben lassen. Hat Spaß gemacht, es gab dazu ein kaltes Bierchen und die Perspektive aus dem Fluss war auch nochmal eine ganz Neue.

Abends haben wir in den Geburtstag einer Teilnehmerin der Travelling Classes reingefeiert. Erstaunlicherweise hat das kleine Dorf in der Nähe der Lodge Zwei „Diskos“ und mehrere Bars. Das habe ich so nicht erwartet, aber Roberto hat mit dann erklärt, dass Tanzen gehen für die Leute in Ecuador und auch für die Quechua einfach einen enorm hohen Stellenwert hat.

Animal Rescue Center

Donnerstag waren wir alle ein bisschen chuchaqui, was das spanische Wort für verkatert ist und mir irgendwie ziemlich gut gefällt. Nach dem Unterricht sind wir in ein Animal-Rescue-Center gefahren und haben uns dort die gestrandeten Tiere angeschaut. Die NGO bekommt die Tiere, die als Haustiere gehalten, im Zirkus misshandelt oder ähnlich schlechte Erfahrungen mit uns Menschen machen mussten, größtenteils von der Regierung zugeteilt und versucht dann, die Tiere nach Möglichkeit auf eine Auswilderung vorzubereiten. Das erfordert teilweise viel Zeit, da zum Beispiel die gesunde Scheu vor Menschen verloren geht oder die Tiere vergessen wie man jagt, weil sie in Gefangenschaft aufgewachsen sind und zuvor nie mit der Aufgabe konfrontiert waren ein lebendes Tier zu erlegen, wie die arme Anakonda in dem Center.

Wasserfälle

Nach der letzten Spanisch-Session am Freitag sind wir mit dem Auto, wir haben uns stets zu acht auf die Ladefläche eines Pic-up-Trucks gequetscht, was zwar ungemütlich und holprig, aber dennoch ziemlich cool und angenehm windig war, in Richtung eines Wasserfalls gefahren.

Das letzte Stück mussten wir durch Dschungelmatsch bei knackig drückenden 30 Grad zu Fuß bestreiten. Umso geiler kam der Sprung ins kalte Wasser des wunderschönen Wasserfallbeckens nach der Ankunft. Ich liebe es auf Steinen von Flussläufen herumzuturnen und Gumpe für Gumpe auf gute Sprungstellen abzuchecken. Hierfür hatten wir circa 2 Stunden Zeit, wirklich ein sehr sehr schönes Fleckchen Erde, mitten im Dschungel. 

Ich hatte meine GoPro die ganze Zeit dabei, sodass ich ein paar Eindrücke von dem Tag zusammen schnibbeln konnte.

Hier das Video:

 

Nachtwanderung

Das zweite Highlight des Tages war eine Nachtwanderung mit unserem Freund Roberto. Wir hatten ihn gefragt, ob er das mit uns machen würde und an diesem Abend passte es für alle gut. Also sind wir nach dem Abendessen mit Gummistiefeln und Taschenlampen in die Nacht hinaus gezogen um allerhand große, kleine, fiese und schöne Insekten, Frösche, Schlangen und sogar eine kleine, ich nenn sie mal „Baummaus“ mit süßen großen Augen und Ohren zu entdecken. Das war toll.

Schnitzen und Töpfern

Am letzten Tag im Amazonas am Samstag, hatten wir Gelegenheit ein bisschen mehr über das Dorf und seine Bewohner zu lernen. So haben wir uns zum Beispiel eine traditionelle Schnitzwerkstatt und eine Töpferei angeschaut und bekamen gezeigt, wie die kunstvollen Holzskulpturen und Tonschüsseln nur aus natürlichen Materialien und Farben gefertigt werden. Ich habe mir eine kleine Schüssel mit Tukan-Motiv gekauft die ich hübsch fand, die Oliven zukünftiger Tapas und Käseplatten werden sich super darin machen und so kann ich doch noch mehr oder weniger ein Bild der bunten Vögel mit Nachhause nehmen.

Auf nach Manta

Da die Straße innerhalb der Woche, die wir dort verbrachten, noch lange nicht wieder parat zu sein schien, mussten wir wieder in aller Herrgottsfrühe aufbrechen. Für die geplante Reise nach Manta mussten wir zurück nach Quito und von dort mit dem Flieger weiter. Ich hätte mir eigentlich an dieser Stelle gewünscht, einfach mit dem Bus nach Manta durch zu fahren, denn mit der langen Wartezeit am Flughafen, hätten wir damit nicht nur CO2-Ausstoß vermieden, sondern auch ein wenig Zeit gespart. Die Tickets waren aber leider schon gebucht, als ich davon erfahren habe, ich werde jedoch den Flug kompensieren und an entsprechender Stelle eine Rückmeldung hierzu geben.

Die dritte Woche werden wir in Manta verbringen. Die kleine Hafenstadt am Meer ist berühmt für seinen Thunfisch und es stehen wieder viele tolle Sachen auf dem Programm! Bleibt also dran, folgt mir auf Instagram (@kolumbussprachreisen) und bis bald!

Vielen Dank fürs Lesen.

Fabio.”

Fabio auf Facebook & Instagram

Ihr wollt sehen, was Fabio auf seiner Reise erlebt? Dann schaut auf Facebook oder Instagram rein, dort findet ihr einige Stories über sein persönlichen Travelling Classroom, seine Lernfortschritte im Spanischen, aber auch seine Erlebnisse angefangen mit Quito, Ecuadors Hauptstadt.

Ihr findet auch Infos unter #SprachkurstesterEcuador #FabioTour

Lernen & Reisen mit unserem Travelling Classroom

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Finde hier mehr Infos zu unserem Travelling Classroom Südamerika. Du erfährst, was unser Programm für dich und dein persönliches Reiseabenteuer bereithält!

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