Sprachreisebericht Frankreich & Italien - Patrick T.
Im Sommer 2007 machte ich mich auf die spannende Reise nach Frankreich und Italien, um unsere Sprachschulen in Nizza, Montpellier, Cannes, Hyères und San Remo zu besuchen und endlich all unsere Partner persönlich kennen zu lernen! Ein aufregender Urlaub stand mir bevor und ich konnte es kaum erwarten, endlich in den Flieger zu steigen.
Nizza
Meine erste Station in Frankreich war Nizza. Direkt aus dem Flugzeug konnte ich beim Landeanflug das Meer unter mir beobachten und mir wurde schon etwas unheimlich - aber als ich sicher in Frankreich gelandet war und bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein aus der Maschine stieg, war das alles wieder vergessen.
Ich machte mich sofort, nachdem ich mein Gepäck geholt hatte, mit einem Mietwagen auf den Weg in die Innenstadt zu unserer Sprachschule. Die Parkplatzsuche war nicht so einfach in den Gassen von Nizza, aber so konnte ich wenigstens noch ein wenig die Stadt erkunden und entdeckte auch, dass Nizza sogar eine Straßenbahn hat - das wusste ich vorher nun wirklich nicht. Als ich dann in der Sprachschule ankam, wurde ich sehr herzlich von der Direktorin und den Lehrern der Schule in Empfang genommen. Mir fiel außerdem die Fülle an Sprachschülern auf - die Lehrer erklärten mir, die Schule wäre im Sommer immer sehr voll, da die Temperaturen und das gesamte Klima in Nizza zu dieser Jahreszeit einfach sehr warm und beliebt bei den Sprachkursteilnehmern sind. Zum Glück gab es in den Klassenräumen und auf den Fluren Klimaanlagen, die die Lernatmosphäre sehr angenehm machen. Leider konnte ich nicht am Freizeitprogramm der Schule teilnehmen, da Montpellier schon auf mich wartete. Die Einladungen zu einem Beachvolleyballspiel am Strand und einem tollen Abend in der Altstadt musste ich so leider schweren Herzens absagen und mich auf meinem Weg nach Montpellier durch den Berufsverkehr kämpfen. Leider konnte ich nicht viel von den Ausläufern der wunderschönen Camargue erkennen, da es schon dunkel war. Auf jeden Fall möchte ich diese wunderschöne Landschaft noch einmal bei Tag erkunden, denn die Flora und Fauna Südfrankreichs ist einfach einzigartig und immer eine Reise wert.
Montpellier
Abends kam ich mit meinem Mietwagen in Montpellier an und checkte in meinem Hotel für die Nacht ein. Am nächsten Morgen ging ich dann direkt nach dem Frühstück vom Hotel aus zu Fuß durch die Innenstadt zur Sprachschule. Überrascht war ich von den vielen alten Gebäuden, den tollen Museen und überhaupt der Schönheit des Zentrums von Montpellier. Ich hatte mir die Stadt komplett anders vorgestellt - der botanische Garten gefiel mir besonders gut. Die Sprachschule in Montpellier fand ich dann in einer ruhigen Seitenstrasse in super Lage in einem schönen, alten Gebäude. Ich traf sofort viele nette, junge Leute, mit denen ich leicht ins Gespräch kam - Montpellier ist eine Universitätsstadt mit vielen internationalen Studenten. Die Schulleiterin Sandrine empfing mich total herzlich, lud mich direkt auf einen Kaffee in der Cafeteria ein und besuchte mit mir im Anschluss noch 2 Gastfamilien und mehrere Wohnungen. Dabei konnte ich noch mehr von der schönen Innenstadt Montpelliers sehen. Nachdem wir wieder in der Schule angekommen waren, hatte ich noch einmal die Gelegenheit, mit den Sprachschülern zu sprechen und verabredete mich mit Ihnen am Abend zum Ausgehen. Das Nachtleben von Montpellier ist einfach nur super und ich kann jedem nur empfehlen, in den leckeren Restaurants essen zu gehen und die exotischen Cocktails auszuprobieren!
Hyères
Nach meinem Zwischenstopp in Montpellier fuhr ich mit meinem Auto weiter an der Küste entlang nach Hyères und schnupperte so ein wenig Mittelmeerluft. Vormittags kam ich dann in der südlichsten Stadt der Provence an. Die Schule in Hyères befindet sich auf einem riesengroßen Grundstück, das Gebäude ist ebenfalls sehr groß und wurde extra als Sprachschule erbaut. Die Leiter der Sprachschule empfingen mich sehr herzlich und sind mit Leib und Seele bei ihrem Job dabei - das merkt man sofort. Sie kümmerten sich super um mich - ich bekam sogar ein Fahrrad geliehen und konnte so die Innenstadt näher erkunden. Mittags gingen wir zusammen essen, und ich erfuhr noch mehr Wissenswertes über die Sprachschule, die übrigens ein Familienunternehmen ist. Die Schüler werden sehr persönlich und individuell betreut, um Probleme und Sorgen wird sich sofort gekümmert. Am Nachmittag fuhr ich schließlich weiter zur Halbinsel Giens und genoss den tollen Strand, beobachtete einige Surfer und enstpannte unter der warmen Sonne Frankreichs. Am nächsten Tag wartete schon Cannes auf mich.
Während der Fahrt in die Szenestadt an der Côte d'Azur legte ich noch einen Zwischens topp in St. Tropez ein, um dort durch den Hafen zu schlendern und ein Eis zu essen. Ein Ausflug in diese hübsche kleine Hafenstadt mit dem künstlerischen Flair lohnt sich immer - ich war sehr begeistert von der allgemeinen Stimmung dort.
Cannes
Abends kam ich dann schließlich in Cannes an. Nach einer Nacht im Hotel machte ich mich am nächsten Morgen auf den Weg zur Schule, in der im Sommer unsere Schülersprachreisen stattfinden. Das Gebäudes und die Außenanlagen begeisterte mich sofort - es gab sogar Palmen im Garten! Auch die Ausstattung der Sprachschule war toll - ich schaute mir die Schlafsäle an, besuchte den Unterricht und besichtigte die getrennten Gemeinschaftsräume für Jungen und Mädchen. Nachmittags ging ich dann in einer lustigen Runde mit ein paar Betreuern und Schülern zum Strand und spielte mit ihnen Volleyball und Fußball. Am Abend machten wir am Meer ein großes Lagerfeuer und grillten leckere Sachen über dem Feuer. Die Stimmung war super und alle genossen es, diesen schönen Tag am Sandstrand von Cannes ausklingen zu lassen.
San Remo
Als nächste Station wartete Italien auf mich - mit dem Auto fuhr ich an der Küste entlang mit einem kurzen, aber umso lohnenswerteren Zwischenstopp im Fürstentum Monaco - nach San Remo.
Die italienische Stadt San Remo liegt an der Blumenriviera, direkt am Mittelmeer inmitten wunderschöner Blumenfelder und historischer Gebäude. Die Stadt ist sehr schön angelegt, besonders interessant fand ich die "Kasbah" von San Remo, ein einziges Labyrinth von Gängen und Gassen im Zentrum der Stadt.
Die Sprachschule war auf Grund ihrer zentralen Lage sehr leicht zu finden. Dort besuchte ich einen Italienischkurs für Anfänger, der wegen des sonnigen Wetters draußen im Garten stattfand. Ein paar Brocken konnte ich mir trotz der extrem kurzen Zeit sogar einprägen, da die Lehrer das Geschick hatten, alles sehr verständlich und spannend zu vermitteln. Im Anschluss schaute ich mir ein paar Gemeinschaftswohnungen im Stadtkern von San Remo an und ließ die engen Gassen, die verwinkelten Häuser, die tolle Aussicht von der Stadt über das Mittelmeer und den mediterranen Charme auf mich wirken. Abends aß ich mit den Schulleitern noch eine äußerst schmackhafte italienische Pizza in einem gemütlichen Restaurant und fuhr am gleichen Abend noch zurück zum Flughafen nach Nizza, von dem aus ich dann wieder mit dem Flugzeug gen Heimat startete.
Insgesamt war diese kleine Exkursion nach Südeuropa eine tolle Reise mit super Wetter, netten Leuten und allem, was man sich für einen entspannenden Urlaub nur wünschen kann. Absolut positiv war ich vom Stadtbild Montpelliers, der Gastfreundschaft der Menschen in Hyères sowie den romantischen, verwinkelten Gassen und der schönen Lage San Remos beeindruckt. Ich konnte eine Menge neuer Eindrücke und ein paar Brocken Italienisch und Französisch mit nach Hause nehmen und hatte eine tolle Zeit - gern besuche ich unsere Sprachschulen wieder und bringe das nächste Mal viel mehr Zeit mit!
PatrickThebing
Alle Informationen rund um unsere Sprachschulen in Frankreich und Italien finden Sie hier.
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